„Tue das, was du liebst, und du wirst erfolgreich sein“, sagte mein Vater einmal zu mir. Da ich aus einer musikalischen Familie stamme, studierte ich in Freiburg Musikwissenschaft, aus Verlegenheit, und Slawistik, aus Neugier. Verzaubert von der russischen Spache, zog ich bald darauf nach Bremen, in die Heimatstadt meines Vaters, um Osteuropäische Kulturgeschichte zu studieren. Hey, ich kann deine Gedanken sehen:

„Das is´ doch ´ne brotlose Kunst“

Stimmt. Leider. In der Berufsberatung sagten sie, ich könnte später einmal im Archiv arbeiten. Ein professioneller Langzeitstudent versuchte, mich aufzumuntern: „Der letzte Schein ist doch sowieso der Taxischein“. Da ich weder in zwangsbelüfteten, unterirdischen Räumen noch in einem schmuddeligen Mercedes-Taxi landen wollte, musste was Praktisches her.

Ich wechselte an das Sprachen und Dolmetscher Institut in München, studierte Englisch und Russisch, absolvierte als staatlich geprüfte und gerichtlich vereidigte Übersetzerin. Ich zerlegte Fachtexte aus Wirtschaft und Technik in ihre Einzelteile und fügte diese in einer anderen Sprache wieder zusammen. Ich war gut darin, also gründete ich ein Übersetzungsbüro. Ich übersetzte Broschüren für japanische Autohersteller, Verträge für internationale Energieanlagenbauer und Marketing-Konzepte namhafter Agenturen. Doch ich liebte es nicht.

Also doch irgendwas mit Autos?

Geprägt vom übermächtigen Ford Bronco Ranger XLT meines Vaters, kaufte ich bereits im Studium meinen Audi V8. Er sollte mein Leben verändern. Ich fuhr mit ihm täglich zum Institut, weil das günstiger war als das Monatsticket der MVG. Doch der alte Kahn hatte es faustdick hinter den Ohren. Ob Pannen, Stromfresser oder Unfall, ich erlebte eine schräge Geschichte nach der anderen mit ihm. Ich fing an, diese Geschichten aufzuschreiben. Und es gab Menschen, die diese Geschichten mochten.

Ich leckte Blut. Schreiben war das, was ich liebte. Doch um besser zu werden, musste ich noch viel lernen. Also belegte ich an der Akademie der Bayerischen Presse viele Seminare. Tagsüber arbeitete ich an Übersetzungen, abends lernte ich, häufig bis tief in die Nacht. Ich fand einen Mentor, der mich ein Jahr lang unter seine Fittiche nahm. Ich arbeitete mit ihm an der „Wer fährt eigentlich…?“-Serie. Es war großartig! Und weil ich nie genug lernen kann, studiere ich aktuell an der Freien Journalistenschule in Berlin.

Für meine Arbeit habe ich einen eigenen Begriff kreiert:

#MotorStorytelling

Ich tue das, was ich liebe. Ich bin überzeugt von der mächtigen Wirkung des Storytellings, auch im Journalismus. Ich schreibe Reportagen, Features, Blog-Artikel und Kolumnen, meistens zu lesen in der Auto Bild Klassik, der Auto Bild Reisemobil und auf Spiegel Online Auto.

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